Verein Victims Mission wurde aufgefordert, den Bericht über Familie Stone im Internet zu löschen

Dieser Bericht ist Teil 2 der Publikationsreihe „Der schmutzige Krieg gegen Kinder in Europa“

Klagenfurt/Wien (pts019/19.04.2018/11:30) – Der gemeinnützige Verein Victims Mission berichtet hinsichtlich Kindesabnahmen durch das Jugendamt zu folgenden Punkten:

1. Aufforderungsschreiben der Stadt Klagenfurt am Wörthersee
2. „Liste Peter Pilz“ ersucht um Rückmeldungen
3. Statistik zu fremduntergebrachten Kindern, Abnahmegründe
4. Studie zu gesundheitlichen Schäden durch Kontaktabbruch
5. Studie zu Gewalt gegen Kinder in der Fremdunterbringung

1. Aufforderungsschreiben der Stadt Klagenfurt am Wörthersee

Die Kärntner Landeshauptstadt, vertreten durch die Tschurtschenthaler Rechtsanwälte GmbH, forderte den Verein Victims Mission auf, den Beitrag https://www.pressetext.com/news/20170906011 zu löschen und „künftighin derartige Verstöße ausnahmslos zu unterlassen“ (Schreiben im Anhang). Zur englischen Publikation http://www.newsfox.com/news/20170912019 sowie zum russischen Text (Anhang) äußern sich die Anwälte nicht.

2. „Liste Peter Pilz“ ersucht um Rückmeldungen

Mehr und genauere Kontrollen bei Kindesabnahmen durch das Jugendamt hat die Liste Pilz im Rahmen einer Pressekonferenz gefordert[1]. Diese seien zum Teil menschenrechtswidrig und eher als „Strafe für die Eltern“ zu sehen“, sagte Klubobmann Peter Kolba; Zitat aus: https://www.news.at/a/jugendamt-kindesabnahme-strafe-eltern-9503088 . Neben der Frage nach einer Kontrollinstanz müssen auch Widersprüche in sich selbst wie „Kindesabnahme als das gelindeste Mittel“ geprüft werden, oder die Frage „Sind die Gutachten, die Fremdunterbringung befürworten, valide, reliabel und entsprechen sie internationalen Standards?“ sowie die Ignoranz gegenüber erziehungsfähigen Verwandten durch das Jugendamt bei einer anstehenden Unterbringung, verminderte Bildungschancen und inadäquate medizinische Versorgung für fremd untergebrachte Kinder, Absprachen zwischen Jugendamt und Gerichten, Verschleppung von Verfahren durch Gerichte, Umwälzung der Kosten für die Fremdunterbringung auf beraubte Eltern, Wegnehmen bzw. Fremdunterbringen von Babys direkt nach der Geburt usw. Die Liste Pilz ersucht um Rückmeldungen: https://www.tatort-jugendamt.at

3. Statistik zu fremd untergebrachten Kindern, Abnahmegründe

13.646 fremd untergebrachte Kinder zählte die STATISTIK AUSTRIA 2016: https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/soziales/sozialleistungen_auf_landesebene/kinder_und_jugendhilfe/110532.html . Die Statistik für 2017 wird für Mitte Juni 2018 erwartet. Dass andere Motive als das viel zitierte „Kindeswohl“ zu Kindesabnahmen führen, lassen schon die vom Jugendamt angeführten Abnahmegründe ahnen. Allgemein wird Müttern ein Psycho-Problem und Vätern Gewalttätigkeit unterstellt. Das Argument „Verwahrlosung“ wird seit 100 Jahren als Begründung für die Inobhutnahme eines Kindes verwendet, auch heute noch, wenn etwa die SozialarbeiterInnen Spielsachen im Wohnbereich nicht mögen oder bei einem Kontrollbesuch gerade angelieferte Umzugskartons sehen. JugendamtssozialarbeiterInnen konstruieren ‚Defizite‘ bei Eltern, wenn sie der Kinder habhaft werden wollen. Ein Insektenstich am Kind wird dann zu „Die Mutter drückt Zigaretten am Kind aus“ oder eine liebevolle Beziehung zwischen Eltern und Kind wird zur „Symbiotischen Beziehung“, die es durch Wegnahme des Kindes zu bekämpfen gilt.

4. Studie zu gesundheitlichen Schäden durch Kontaktabbruch

Zitate aus der Analyse „Macht Kontaktabbruch zu den leiblichen Eltern Kinder krank?“ von Prinz/Gresser[2]: Die Kinder wurden bezüglich ihrer leiblichen Eltern bei Kontaktverlust durch Trennung in etwa doppelt so stark und fast dreimal so lang belastet wie bei Kontaktverlust durch Tod… Die Studien über die Folgen von Kontaktabbruch eines Kindes zu leiblichen Eltern kommen mit unterschiedlichen Ansätzen zu dem Ergebnis, dass ein Kontaktverlust zu den leiblichen Eltern mit erheblichen gesundheitlichen Schädigungen der Kinder einhergeht, die teilweise lebenslang anhalten… Kontaktverlust zu leiblichen Eltern führt unabhängig vom Lebensalter des Kindes bei Beginn und der Dauer des Kontaktverlustes zu einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von schweren Depressionen, Angststörungen, Panikstörungen, Alkoholabhängigkeit, Drogenmissbrauch, Drogenabhängigkeit und Phobien. Kontaktverlust zu lebenden Eltern wirkt sich dabei deutlich stärker aus als Kontaktverlust aufgrund von Tod.

5. Studie zu Gewalt gegen Kinder in der Fremdunterbringung

Zitate aus „Gewalt an Kärntner Kindern und Jugendlichen in Institutionen“[3]: „Der Beitrag beschäftigt sich mit struktureller, epistemischer und sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen, die von der Jugendwohlfahrt in Österreich betreut wurden“ … „Der vorliegende Artikel gibt Einblick in erste Ergebnisse des Forschungsprojektes und beschäftigt sich mit der jahrzehntelangen Nichtwahrnehmung und Vernebelung von sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen im Handlungsfeld von Jugendwohlfahrt, Schule und Heilpädagogik in Österreich“.

Österreich muss die „Gewalt-gegen-Kinder-bei-Fremdunterbringung-Agenda“ stoppen!

[1] https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180318_OTS0013/aviso-morgen-montag-193-930-uhr-tatort-jugendamt-liste-pilz-zu-kindesabnahmen

[2] Macht Kontaktabbruch zu den leiblichen Eltern Kinder krank? Eine Analyse wissenschaftlicher Literatur, Prinz A, Gresser U (2015); NZFam 21/2015 vom 06.11.2015, 2: 989-995, C. H. Beck Verlag; siehe auch:
http://www.praxis-fuer-mediation-muenchen.de/publikationen-lesen/macht-kontaktabbruch-zu-den-leiblichen-eltern-kinder-krank-eine-analyse-wissenschaftlicher-literatur.html

[3] http://www.budrich-journals.de/index.php/ew/article/download/29413/25506
https://www.aau.at/blog/davon-haben-wir-nichts-gewusst/

Weitere Informationen:
https://www.buergerrechte.online
https://derstandard.at/2000029302002/Zeman-nennt-norwegisches-JugendamtGangster-Organisation-die-Kinder-entfuehrt
http://www.inev.at

kid – eke – pas: „Im Zweifel gegen die leiblichen Eltern“


http://kindersindmenschen.com
https://forced-adoption.com
http://www.stopbarnevernet.com/barnevernet/about
https://www.pressetext.com/news/20170725023
https://www.pressetext.com/news/20171027008

Rückfragen an:
Sissi Kammerlander
T: +43 676 7807229
E: kammerlander2018@hotmail.com

(Ende)
Aussender: Verein VICTIMS MISSION
Ansprechpartner: Klaus Oberndorfer, Sissi Kammerlander
Tel.: +43 677 62027752 +43 676 7807229
E-Mail: info@victimsmission.com
Website: www.victimsmission.com

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