„A child shall not be separated from his or her parents against their will“

Convention on the Rights of the Child: Article 9.

Children are picked up from their schools, their families and other locations by the police and/or social workers as soon as the Youth Welfare Services opine that „danger is present“: http://www.pressetext.com/news/20140512014

Jugendamtsopfer solidarisieren sich

Auch die österreichische Zivilgesellschaft leidet unter massenweisen ungerechtfertigten Kindesabnahmen … 

http://www.news4press.com/Heimkinderverband—Telefonaktion-bis-zu_822403.html

(Zitat) „… Der Heimkinderverband Deutschland (HKVD) ist die größte und aktivste Interessenvertretung von Eltern, Alleinerziehenden und Kindern, denen das Jugendamt, Gutachter, Richter und Ärzte bitteres Unrecht zugefügt haben. Kinder werden in einem weltweit einzigartigen Umfang in Heime und in Pflegeelternhäuser verbracht …

Im Umfeld von Kindesentnahmen haben sich zahllose Kliniken, Gutachter, Richter, Ärzte und Pädagogen niedergelassen, um ein Multi-Milliarden-Euro-Geschäft zu machen …

Es ist Zeit, dass aus dem Dunkeln von Amtsstuben, dicken Kinderheimmauern und Pflegeelternhäuser die Wahrheit ans Tageslicht kommt …

Viele Tausende von Babys, Kinder und Jugendliche wurden nachweislich körperlich schwer misshandelt und sexuell schwer missbraucht. Mit den Kindern wurden Medikamentenversuche durchgeführt und die Heime und Pharmafirmen verdienten damit viel Geld. Die Situation in diesem Jahrzehnt hat sich nicht wesentlich verändert …“ 

(Zitat Ende: Johannes Schumacher, Freier Journalist DVPJ, Pressesprecher Heimkinder-verband Deutschland HKVD, Reporter ohne Grenzen)

Ö1 Sendung über Missbrauch und Kirche mit dem Verein Victims Mission

Ein Feature über Missbrauch und Kirche wird am Samstag, den 12.4.2014, um 9.05 Uhr, auf Ö1 im Rahmen der Sendung „Hörbilder“ ausgestrahlt: http://oe1.orf.at/programm/369144

Eine Recherche über Pädophilie und Missbrauch in kirchlichen Institutionen in Österreich. Feature von Ute Maurnböck-Mosser.

„Tausende Kinder wurden in den vergangenen Jahrzehnten in kirchlichen Institutionen missbraucht. Von Priestern und Nonnen, die sich im System Kirche sicher wähnen konnten. Lange gab es keine Anzeigen, nur Gerüchte, was hinter den Mauern der Einrichtungen passiert. Erst seit den 1990er Jahren werden Opfer angehört. Ungefähr 1.800 Menschen wurden von der Experten/-innen-Kommission, der sogenannten Klasnic-Kommission, anerkannt. Weit mehr sind traumatisiert, gebrochen, wütend oder selbstmordgefährdet ob ihrer Erlebnisse; viele von ihnen können ihre Geschichte bis heute nicht erzählen.

 

Der kleine Verein „Victims Mission“ ist eine Anlaufstelle für Menschen in Not. Viele Missbrauchsopfer finden im „Vereinslokal“, einem kleinen Teesalon in Wien, ein offenes Ohr… Seit Dezember 2011 kämpfen die wenigen ehrenamtlich Tätigen gegen Bürokratie und Ignoranz…“

Gegen die Verjährungsfristen bei sexuellem Kindermissbrauch

https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-verjaehrungsfristen-bei-sexuellem-kindesmissbrauch?utm_source=extern&utm_medium=widget&utm_campaign=gegen-die-verjaehrungsfristen-bei-sexuellem-kindesmissbrauch#stickyhttps://www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-verjaehrungsfristen-bei-sexuellem-kindesmissbrauch?utm_source=extern&utm_medium=widget&utm_campaign=gegen-die-verjaehrungsfristen-bei-sexuellem-kindesmissbrauch#sticky

Gegen die Verjährungsfristen bei sexuellem KindermissbrauchGegen die Verjährungsfristen bei sexuellem Kindermissbrauch

https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-verjaehrungsfristen-bei-sexuellem-kindesmissbrauch?utm_source=extern&utm_medium=widget&utm_campaign=gegen-die-verjaehrungsfristen-bei-sexuellem-kindesmissbrauch#stickyhttps://www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-verjaehrungsfristen-bei-sexuellem-kindesmissbrauch?utm_source=extern&utm_medium=widget&utm_campaign=gegen-die-verjaehrungsfristen-bei-sexuellem-kindesmissbrauch#sticky

Entschädigungen für Opfer von Zwangsmassnahmen

Auch wenn der Titel paternalistisch ist – wer gehört schon in die Psychiatrie? – möchten wir auf einen Bericht über eine Veranstaltung am Montag in der Universität Regensburg mit Professor und Richter Tonio Walter, MdL Franz Schindler und dem Regensburger Strafrechtler Dr. Jan Bockemühl auf dem Podium hinweisen. Beim Unterbringungsrecht waren sie sich einig: „Eine Reform ist überfällig“:
http://www.regensburg-digital.de/ueber-die-haelfte-gehoert-nicht-in-die-psychiatrie/04022014/

„Über die Hälfte gehört nicht in die Psychiatrie“

Leider konzentrierten sich die Gründe für die Kritik auf die Unverhältnismäßigkeit und nicht die Missachtung der Menschenrechte. Die angeführten krassen Beispiele sprechen da für sich. Aber Richter Tonio Walter schlussfolgerte, generell dürfe die maximale Unterbringungsdauer nicht über der maximalen Haftstrafe liegen, die einem psychisch gesunder Straftäter für dieselbe Tat drohen würde. Strafverteidiger Bockemühl ging noch einen Schritt weiter. Wenn man bedenke, dass der maximale Strafrahmen so gut wie nie ausgeschöpft werde, müsse man hier unter dem Höchstmaß bleiben. „Es kann nicht sein, dass der psychisch Kranke gegenüber dem gesunden Straftäter noch benachteiligt wird.“

Damit läuft es im Resultat auf dasselbe hinaus, wie unsere Forderung nach einer Abschaffung des § 63 StGB, denn wenn mit oder ohne psychiatrischem Gutachten dieselbe Straftat genauso sanktioniert wird sowie durch die drei Entscheidungen des Bundesverfassungsgericht 2011 und 2013 die psychiatrische Zwangsbehandlung endgültig gebannt ist, dann wäre auch der § 63 bedeutungslos geworden.

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Öffentliche Beratung

Am 17. März 2014 um 12 Uhr im Europasaal des Paul-Löbe-Haus werden die Mitglieder des Petitionsausschusses in einer öffentlichen Sitzung folgendes Thema beraten:
Arbeitslosengeld II – Abschaffung der Sanktionen und Leistungseinschränkungen (wir hatten zur Mitunterzeichnung der Petition aufgerufen)
https://epetitionen.bundestag.de/epet/purubrik.$$$.rubrik.offBeratung170314.html

In der öffentlichen Sitzung  bekommen die Petenten die Möglichkeit, ihr Anliegen persönlich vorzutragen. Im Anschluss hieran stellen sie sich den Fragen der Ausschussmitglieder und der anwesenden Regierungsvertreter.
Das Parlamentsfernsehen überträgt die Sitzung live und wird sie anschließend im Video-on-Demand-Bereich bereitstellen.
Interessierte Zuhörer und Medienvertreter können sich unter Angabe von Namen und Geburtsdatum beim Sekretariat des Petitionsausschusses, Platz der Republik 1, 11011 Berlin (Tel.: 030 / 227–35257, Fax: 030 /227–36053, E-Mail: vorzimmer.peta@bundestag.de) anmelden.

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Die Schweiz zahlt Entschädigungen an Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, 
darunter Menschenversuche an Jugendlichen und Kindern.

Die sog. „Verdingkinder„, bis in die 1970er Jahre von der Jugendfürsorge verteilte Kindersklaven, können nun auf eine Entschädigung hoffen. Ein Runder Tisch für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen nimmt ab dem Sommer Anträge für Soforthilfe entgegen. Zwischen sieben und acht Millionen Franken sollten von den Kantonen und anderen Institutionen zusammenkommen. Diese Soforthilfe ist eine Art Überbrückung, bis die Gesetzgeber eine definitive Lösung verabschiedet haben. So soll neben Fremdplatzierungen von Kindern, Zwangsadoptionen, Sterilisationen und dem Umgang mit Behinderten auch das Thema Zwangsmedikation in psychiatrischen Kliniken erforscht werden. Die Ergebnisse sollen einer breiten Öffentlichkeit sowie spezifischen Interessengruppen zugänglich gemacht werden. Ein engagierter Bericht über die Vorgänge ist am 31.1.2014 im Züricher Tagesanzeiger erschienen:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ich-wurde-wie-eine-Gans-mit-Tabletten-vollgestopft/story/11559498

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Dies sind Nachrichten des Werner-Fuß-Zentrums
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
http://www.psychiatrie-erfahrene.de

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